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Hornissen - & Wespenschutz
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Rechtslage

Lesen Sie das Bitte genau durch!!

Das geltende Recht bei Hornissen und Wespen ist eindeutig - zweideutig!


Die in 2014 nach Deutschland eingewanderte Hornissenart Vespa velutina nigrithorax wird laut
europäischen Recht seit 2017 als Invasor eingestuft.

Das bedeutet: Wenn diese Hornissenart, egal in welcher Phase des Nestbaus, entdeckt wird
muss sie den zuständigen Behörden gemeldet werden.
Diese Veranlassen dann die fachgerechte Entfernung des Nestes.



Unsere heimische Hornisse Vespa crabro steht gemäß §44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)
in Verbindung mit der Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV)
unter besonderem Schutz.

Das bedeutet: Es ist verboten, das Tier selbst, seine Fortpflanzungs und Ruhestätten und jedes mögliche Entwicklungsstadium
der Larven zu fangen, zu züchten, sie zu berunruhigen, Nester zu zertören oder gar sie zu töten.

Bei Zuwiederhandlungen droht ein Bußgeld von bis zu 50.000,00

Wenn man also Hornissennester umsiedeln, umquartieren oder gar abtöten lassen muss,
braucht man immer eine Befreiung nach §67 BNatSchG. Zu beantragen bei der zuständigen Behörde.


Diesen Schutz haben auch alle Wildbienen, Hummeln und solitären Wespen!!



Alle anderen sozialen Faltenwespenarten der Gattungen

Kurzkopfwespen, Langkopfwespen und Feldwespen

genießen den allgemeinen Schutz wildlebender Tiere gemäß § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

Das bedeutet: Es ist verboten die Tiere mutwillig zu beunruhigen oder sie „ohne vernünftigen Grund“ zu fangen,
zu verletzen oder zu töten.
Weiter steht dann noch, dass die Lebensstätten dieser Tierarten nicht „ohne vernünftigen Grund
zu beeinträchtigen oder zu zerstören sind.

Bei Zuwiederhandlungen droht ein Bußgeld von bis zu 10.000,00

Das Problem Wespe scheint also mit dem "vernünftigen Grund", dieser ist nicht klar definiert worden,
ohne Probleme und auf der Guten privatrechtlichen oder handwerklichen Basis lösbar zu sein.

Das ist aber eine falsche Annahme bzw. eine irrige Auslegung des geltenden Rechtes.



In der Praxis sieht der Fall so aus:

Ein Bürger stellt Wespen in seinem Holzschuppen fest. Der Bürger kennt den schlechten Ruf der Wespen und hat Angst vor den Wespen.
Der Wespenberater oder ein Schädlingsbekämpfer oder der Privatmann selbst finden einen "vernünftigen Grund" dass die Wespen dort nicht bleiben können. Das Nest wird dann einfach umgesiedelt oder abgetötet.
Fall erledigt!?

Das schon, aber auch im Prinzip das geltende Recht gebrochen.
Denn auch die allgemein geschützten wildlebenden Arten dürften streng genommen und laut Gesetz nur durch eine
Befreiung nach §67 BNatSchG angetastet werden.

Sie denken, dass ist nicht der Rede wert. Stimmt aber streng genommen war es nicht in Ordnung!





Unsere Kompetenzen
Zertifizierte Naturpädagogen (VHS)
VHS Unterallgäu Kursleiter Fledermaus
VHS Kursleiter Hummel
Zertifizierte Wespenberater & Umsiedler
Ausgebildete Waldameisenheger & Umsiedler
Ausgebildeter Schädlingsbekämpfer IHK

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